Was
macht eigentlich ... Rolf Birkhölzer?
Rolf Birkhölzer
wurde im September 1949 im Bergischen Land
geboren.
Als Torwart
spielte er in der Jugend des 1. FC Köln,
stand als 19 Jähriger insgesamt zwölf
mal im Tor des FC in der Bundesliga und kam
zu sieben Spielen in der Jugend-Nationalmannschaft.
„In Köln habe ich Manfred Manglitz
vor die Nase gesetzt bekommen und da ich unbedingt
spielen wollte, kam mir das Angebot des KSV
sehr gelegen“, beschreibt er den Wechsel
nach Kassel, wo er vier Jahre in der Regionalliga,
der damaligen 2. Liga, spielte. Dabei verpasste
er mit dem KSV in der Saison 1970/71 nur knapp
den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ab 1972
wurde die Mannschaft unter anderem durch die
Abgänge von Brück, Grau stark geschwächt,
so dass der KSV 1974 sogar in die Hessenliga
abstieg.
Rolf Birkhölzer
wechselte dann für vier Jahre zum Ligakonkurrenten
VfB Gießen, wo er ein Jahr später
Spielertrainer wurde. Ab 1978 spielte er in
selber Funktion beim TuSpo Ziegenhain in der
Landesliga, führte sie in die Oberliga
und gewann mit dem Verein 1981 den Hessenpokal.
Sein größter Erfolg als Trainer
erreichte er in der Saison 1981/82, als er
mit dem FSV Frankfurt in die 2. Bundesliga
aufstieg. Ab 1984 war er noch Trainer in Schrecksbach,
Bad Homburg und erneut beim TuSpo Ziegenhain.
In seiner
Kasseler und Gießener Zeit, studierte
Rolf Birkhölzer Sport und Kunst auf Lehramt,
was er aber nie als Beruf ausübte. Seit
1988 arbeitet er in der Sportredaktion der
Wetzlarer Neuen Zeitung, verfolgt die Entwicklung
des KSV mit Interesse und kommt als Sportredakteur
hin und wieder zurück ins Auestadion.
Tim Siebrecht
(Stand: Oktober 2003) |