Was
macht eigentlich ... Helmut Huttary?
Vor 60 Jahren
wurde Helmut Huttary in Breslau geborenen
und kam mit seiner Familie 1961 über
Umwege nach Kassel. In der A-Jugend des KSV
Hessen Kassel konnte er schon frühzeitig
auf sich aufmerksam machen und spielte in
den Auswahlmannschaften von Hessen, Süddeutschland
und sogar in der Bundesjugendauswahl mit Netzer,
Overath, Meier, etc.
Als 18-Jähriger
schaffte er dann den Sprung in die erste Mannschaft
des KSV und spielte dort in der höchsten
deutschen Klasse, der Oberliga Süd. Zwar
erreichte der KSV den 10. Platz, konnte sich
damit aber nicht für die gerade eingeführte
Bundesliga qualifizieren. 1964 wurde Helmut
Huttary mit dem KSV vor Bayern München
süddeutscher Meister, verpasste aber
in der Aufstiegsrunde erneut knapp den Aufstieg.
Längst
waren schon Bundesligavereine auf den Spielmacher
im zentralen Mittelfeld aufmerksam geworden
und so wechselte er 1964 zum VfB Stuttgart.
Dort war er Stammspieler, erlitt aber in seinem
vierten Jahr für den VfB einen Beinbruch,
der ihn sportlich zurückwarf. Da zudem
sein Vertrag beim VfB auslief, wechselte er
zum MSV Duisburg. Zweieinhalb Jahre spielte
er für den MSV in der 1. Bundesliga,
wurde dort aber nicht glücklich und wechselte
während der Saison 1970/71 in die Schweiz.
Nach den Stationen FC Winterthur und dem FC
Luzern war er noch als Spielertrainer beim
SC Zug in der 1. Liga aktiv.
Beruflich
hatte Helmut Huttary in Kassel eine Lehre
als Industriekaufmann begonnen, die er in
Stuttgart abschloss. Über verschiedene
Firmen kam er zu seinem heutigen Arbeitgeber,
der Firma John Lay Electronics in Luzern,
einem Importeur von Panasonic und ist dort
Bereichsleiter.
Tim Siebrecht
(Stand: April 2004) |