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Otto Kastl
Spiele und Tore:

* 21.08.1947 in Gudensberg

Nationalität: Deutsch
Größe: 1,70 m

Rückennummer: 5
Position: Abwehr

 

Hessen Kassel: 262 Spiele / 30 Tore

2. Bundesliga: 84 Spiele / 1 Tor
RL Süd (2. Liga): 226 Spiele / 29 T.
Hessenliga (3. Liga): - Spiele / - Tore

DFB-Pokal: 7 Spiele / 4 Tore

 

Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1978/79
2. Bundesliga Süd KSV Baunatal
35
1
0
2
0
0
0
1977/78
2. Bundesliga Süd KSV Baunatal
16
0
0
1
0
0
0
1976/77
2. Bundesliga Süd KSV Baunatal
33
0
0
1
1
0
0
1975/76
Hessenliga KSV Baunatal
-
-
-
-
-
-
-
1974/75
Hessenliga KSV Hessen Kassel
36
1
-
-
-
-
-
1973/74
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
34
0
0
0
0
-
-
1972/73
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
34
3
0
0
0
-
-
1971/72
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
34
1
0
0
2
-
-
1970/71
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
36
9
0
2
1
-
-
1969/70
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
33
3
0
0
5
-
-
1968/69
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
33
6
0
1
2
-
-
1967/68
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
22
7
0
2
4
-
-
1966/67
Gruppenliga Nord
KSV Hessen Kassel II
-
-
-
-
-
-
-
bis 1966
Jugend & Senioren TSV Gudensberg
-
-
-
-
-
-
-
Saison
Pokal
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1978/79
DFB-Pokal
KSV Baunatal
3
3
0
0
0
0
0

Pressebericht

Was macht eigentlich ... Otto Kastl?

Beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im September 1969 vor 17.000 Zuschauern erzielte Otto Kastl das 1:0 per Kopfball. Mit dem Kopf? Das war dem 1,70 m „kleinen“ Abwehrspieler noch nie gelungen, trotz seiner 30 Tore in 262 Spielen für den KSV.

„Ich habe als Verteidiger mehr Tore geschossen, als mein direkter Gegenspieler“, freut er sich heute. Dabei kam ihm neben seinem Offensivdrang seine Schnelligkeit zugute. Diese bewies er auch als Leichtathlet mit der 4x100 m – Staffel des KSV und wurde Deutscher Jugendmeister mit einem persönlichen Rekord von 11,1 Sekunden.

1966 kam der 19-jährige Kastl von seinem Heimatverein TSV Gudensberg als Stürmer zu den KSV-Amateuren, wurde Torschützenkönig und dadurch in die erste Mannschaft nominiert. Allerdings fiel es ihm schwer sich durchzusetzen, denn mit Rolf Fritzsche, Bernd Schmidt oder Bernd Michel hatte er prominente Stürmer vor sich. Zu seinem Stammplatz, den er sieben Jahre in der 2. Liga und ein Jahr in der 3. Liga ausfülle kam er, als er durch Verletzungspech der damaligen Abwehrspieler auf die Außenverteidigerposition eingesetzt wurde.

1971 scheiterte er mit dem KSV knapp am Aufstieg in die 1. Bundesliga und stellt heute fest: „Die Bundesliga wäre für uns eine Nummer zu groß gewesen, auch wenn wir gerne aufgestiegen wären.“

1975 wechselte Kastl dann zum KSV Baunatal, mit denen er den Aufstieg in die 2. Liga schaffte und dort noch einmal drei Jahre spielte.

Allerdings sei es nie sein Ziel gewesen Profifußballer zu werden, denn aus familiären Gründen wollte der zweifache Familienvater und heutige Opa in Nordhessen bleiben. Beruflich ist Otto Kastl als Kundendienstmonteur in Kassel tätig und erinnert sich gerne an seine Zeit beim KSV: „Am liebsten würde ich es noch mal machen“.

Tim Siebrecht (Stand: Oktober 2005)