Was
macht eigentlich ... Otmar Ludwig?
„Kassel
hatte das dankbarste Publikum, die absolut
besten Fans ... das ist eine richtige Fußballstadt“,
schwärmt Otmar Ludwig heute über
seine Zeit beim KSV Hessen Kassel. Es sei
auch mit die beste Mannschaft gewesen, mit
der er in der Saison 1980/81 in der 2. Bundesliga
Süd spielte und in 25 Spielen 15 Tore
schoss. Dennoch blieb es für ihn bei
einer Saison in Kassel, da der Vorstand aufgrund
des Ansturms von 12.500 Zuschauern pro Spiel,
die vereinbarte Zuschauerbeteiligung für
die Spieler kürzen wollte, was er nicht
akzeptierte.
Die hohe
Torquote war für den Mittelstürmer
nichts besonderes, noch heute rangiert Otmar
Ludwig in der ewigen Rekord-Torjägerliste
der 2. Bundesliga mit 108 Toren in 261 Spielen
auf Platz 11.
Dabei spielte
der im April 1951 in Kriegsfeld geborene Pfälzer
nach der Zeit in seinem Jugendverein FV Kriegsfeld
in der 2. Liga beim SV Alsenborn, zwei Jahre
beim FC Homburg, vier Jahre bei Fortuna Köln,
ein Jahr beim Freiburger FC und nach dem KSV
Hessen Kassel noch zwei Jahre beim SC Freiburg.
Es folgte noch ein halbes Jahr beim niedersächsischen
Verbandsligisten VfL Herzlake, bevor er in
die Schweiz zog, wo er eine zweijährige
Ausbildung zum Diplom-Tennistrainer machte.
Zurück
in Deutschland übernahm er in Köln
eine Tennishalle und war Tennistrainer in
verschiedenen Vereinen. Zudem machte er auch
die A-Lizenz als Fußballtrainer und
trainierte für ein Jahr die Amateure
von Fortuna Köln. Nach zehn Jahren gab
Otmar Ludwig die Tennishalle auf und betreibt
heute ein Sportgeschäft in der Südstadt
Kölns. www.sportausstattung-ludwig.de
Tim Siebrecht
(Stand: November 2004) |