Was
macht eigentlich ... Uwe Pallaks?
„Meine
Zeit in Kassel war die beste in meiner Fußballkarriere“,
erinnert sich Uwe Pallaks (54) gerne an seine
drei Jahre mit dem KSV in der 2. Bundesliga
zurück. Viele unvergessliche Momente
verbindet er mit Kassel, wie z.B. die Derbys
gegen Kickers Offenbach, die Spiele gegen
Schalke 04 oder auch im DFB-Pokal gegen Bayern
München im vollbesetzten Auestadion mit
atemberaubenden Kulissen.Dazu kommen viele
persönliche Momente, die er u. a. mit
seinem Freund und Sturmpartner Helmut Hampl
auf und neben dem Platz erlebte und nicht
zuletzt die Geburt seines zweiten Sohnes in
Kassel.
Bis dahin
war es ein langer Weg des in Halle gebürtigen
Westfalen. Über die Stationen SC Halle,
SC Verl und SpVgg Steinhagen kam er 1976 zum
SC Herford und verhalf dem SC mit seinen Toren
zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord.
Uwe Pallaks war ein kampfbetonter Strafraumspieler.
Sein Einsatzwille und seine Durchsetzungskraft
im Zweikampf, aber auch seine Schnelligkeit
münzte er pro Saison zu 14-19 Toren um.
Von 1860 München und dem MSV Duisburg
bekam er sogar Angebote aus der 1. Bundesliga,
beide Male war er in Herford vertraglich gebunden.
Es folgten der Abstieg und der sofortige Wiederaufstieg
und zwei weitere Jahre mit Herford in der
2. Bundesliga Nord, bis ihn Rudi Kröner
1981 nach Kassel holte.
Ab 1984 spielte
er noch ein Jahr bei Borussia Fulda und beim
FSV Bergshausen und ging danach für 18
Jahre ins Ausland. In der Dominikanischen
Republik trainierte er verschiedene Mannschaften
und leitete ein Hotel. Seit zweieinhalb Jahren
ist Uwe Pallaks wieder im westfälischen
Halle, arbeitet im Verkauf und Marketing einer
Firma für Büromöbel und ist
Sportlicher Leiter der Jugendabteilung des
SC Halle.
Tim Siebrecht
(Stand: März 2006) |