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Kassoum Quedraogo
Spiele und Tore:

* 12.04.1966

Nationalität: Burkina Faso
Größe: -

Rückennummer: 9
Position: Angriff

 

Hessen Kassel: 50 Spiele / 19 Tore

2. Bundesliga: 24 Spiele / 3 Tore

DFB-Pokal: 1 Spiel / 1 Tor

Nationalspieler von Burkina Faso

Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1997/98
-
VfL Osnabrück II
-
-
-
-
-
-
-
1996/97
Regionalliga Nord
VfL Osnabrück
24
7
-
-
-
-
-
1995/96
Regionalliga Süd
FSV Frankfurt
30
10
-
-
-
-
-
1994/95
Regionalliga Süd
FC Hessen Kassel
31
12
-
-
-
-
-
1993/94
Oberliga Hessen
FC Hessen Kassel
19
7
-
-
-
-
-
1993/94
Oberliga Hessen
SV Darmstadt 98
-
-
-
-
-
-
-
1992/93
2. Bundesliga
SV Darmstadt 98
17
3
-
-
-
-
-
1991/92
2. Bundesliga
SV Darmstadt 98
7
0
-
-
-
-
-
1990/91
Belgien
Eendracht Aalst
-
-
-
-
-
-
-
-
Tunesien Esperance Tunis
-
-
-
-
-
-
-
-
- L'Etoile Ougadougou
-
-
-
-
-
-
-

Weitere Infos

Halbfinalist beim Afrika-Cup 1998 mit seinem Heimatland Burkina Faso

Pressebericht

"Who-is-Who"

Kassoum ("Zico") Ouedraogo

Geboren am 12. April 1966. Stammt aus Burkina Faso/Afrika. Begann seine Laufbahn in seinem Heimatland bei L´Etoile Ougadougou. Wurde als Jungprofi vom tunesischen Erstligisten Esperance Tunis verpflichtet. Kam Ende der achtziger Jahre nach Belgien, wo er für Eendracht Aalst spielte. War als kopfballstarker Mittelstürmer erfolgreich. Wechselte 1991 zum deutschen Zweitligisten Darmstadt 98, wo er u.a. mit dem späteren Osnabrücker Günter Baerhausen zusammen spielte. War von 1993 bis 1995 in der Oberliga Süd bei Hessen Kassel (unter Trainer Franz Brungs) aktiv, wurde dort als Publikumsliebling gefeiert. Kam nach einem misslungenen Zweitligajahr beim FSV Frankfurt zum VfL, auf Vermittlung von "Schorsch" Tripp, Bruder des ehemaligen VfL-Kapitäns "Charly" Tripp. War der Mittelstürmer der von Schock und Mühlenberg neu aufgebauten Mannschaft. Erwischte mit fünf Toren in den ersten drei Spielen einen blendenden Start und wurde von den Fans gefeiert. Kam in der Rückrunde nicht mehr zurecht und wurde zum Saisonende in die 2. Mannschaft degradiert. Sorgte in Deutschland, vor allem aber in seiner Heimat für Schlagzeilen, als er mit Burkina Faso Anfang 1998 beim Afrika-Cup sensationell ins Halbfinale einzog. Verließ den VfL im Sommer 1998 und war zunächst vergeblich in Deutschland auf Vereinssuche. War dann für ein Jahr in Dubai aktiv, wo er nach einer lukrativen Saison die Profilaufbahn beendete. Kehrte zurück nach Burkina Faso. Arbeitet dort als Geschäftsmann und Spielervermittler. Lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Hauptstadt Ouagadougou.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (Stand: Juli 2001)